RSS Feeds
Haben Sie schon einmal ein oranges Symbol in der Adress-Zeile Ihres Browsers entdeckt? Bei dem Icon, das an einen Schallwellen aussendenden Punkt erinnert, handelt es sich um einen Hinweis auf einen Feed, zum Beispiel einem RSS-Feed.
Mit einem solchen Feed werden Daten in einem vorgegebenen Format bereitgestellt. Oftmals handelt es sich dabei um aktuelle Nachrichten zu speziellen Themen (Computer, Einkaufen, Musik, Sport, Wirtschaft, Politik, Wetter) oder auch allgemeine Nachrichten von Zeitungen, Radio- oder Fernseh-Redaktionen.
Mit Hilfe eines Feed-Readers können diese Daten aufbereitet und am Bildschirm präsentiert werden. Auch in aktuellen Browsern ist häufig ein einfacher RSS-Leser integriert. Natürlich gibt es auch spezialisierte Software, die die Nachrichten z. B. als Bildschirmschoner anzeigen. Damit der Nutzer stets auf dem aktuellen Stand ist, wird der Feed regelmäßig abgerufen und auf Änderungen überprüft. Eine weitere häufig anzutreffende Verwendung ist die Einbindung der Inhalte des RSS-Feeds auf Internetseiten, sodass die Besucher dieser Homepages immer auf dem neuesten Stand sind. In einem solchen Fall agiert der Webserver als Feed-Reader, lädt den Feed herunter, bereitet ihn im HTML-Format auf und präsentiert ihn so den Besuchern.
RSS ist offenbar eine Abkürzung, sie steht für „Really Simple Snydication“. Und der Aufbau eines RSS-Feeds ist tatsächlich really simple, echt einfach. Es handelt sich dabei nämlich um eine normale XML-Datei, wobei die Struktur vorgegeben ist. Wäre diese nicht standardisiert, würden sich die Feed-Reader bei der Interpretation der einzelnen Feeds schwer tun.
Außer der obligatorischen XLM-Deklaration mit XML-Version und Character Encoding (Zeichenkodierung) werden alle Feed-Elemente im Knoten „channel“ unter dem Wurzelknoten „rss“ eingefügt. Letzterer erhält als Parameter die Versionsnummer der verwendeten RSS-Spezifikation. Das folgende bezieht sich auf RSS Version 2.0.
Author: Philipp Mamat
Weiterlesen mit Teil 2 der RSS Feeds Anleitung
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