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Die Idee zum "unendlichen" Liebesroman entstand aus einer Kaffeekränzchenlaune heraus. Wir wollten testen, was dabei herauskommt, wenn wir Frauen, die längst die "40" überschritten haben, über die Liebe schreiben. Aus diesem Grund sind der Inhalt dieser Erzählung und die Namen und Personen wirklich frei erfunden. Jedliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Die genannten Marken - bzw. Firmennamen und Ähnlichkeiten mit Tatsachen sind unserer Phantasie entsprungen. Alles was wir hier schreiben, ist Klamauk und für Leute mit Humor. Ein Bezug von beschriebenen Situationen zur realen Welt ist rein zufällig, nie intendiert und unterliegt der Täuschung des Lesers. Wer hier ernsthafte Lyrik erwartet. muss nicht weiterlesen. Wer Humor liebt, kann sich überraschen lassen und darf ebenso frisch fröhlich an unserem Roman mitschreiben!!!



Gela aus schrieb am 02.11.2006 :
"Herr Hauptwachtmeister, kommen sie schnell. Unsere Küchenfee Brigitte hat nen Fliegenpilz verschluckt. Keine Ahnung, wie dieser Pilz in die leckere Champignonpfanne gekommen ist. Ich kann ihnen nur schon mal soviel sagen, dass ich nicht im Wald war. Ich war es nicht!" Während Gunilla noch aufgeregt telefoniert und dem Hauptwachtmeister ihren neuen Schlehenlikör in Worte fasst, geht die Küchentür auf und eine muskulöse Frau in einem ockerfarbenen Leinenkleid und einem geblümten Kopftuch schnappt sich Brigitte, wirft sie sich über die Schulter und trägt sie aus dem Schloss. Gunilla sah nur noch einen Schatten die große Wendeltreppe zum Park hinunter schleichen. Consuela beobachtete das Treiben vor der Tür, dachte aber: „Typisch Helloween, da kommen die Menschen auf die witzigsten Ideen!“ Gunilla aber lies vor Schreck den Telefonhörer fallen und sagt: "Jetzt schlägt's aber Dreizehn! Wer klaut hier unsere Küchenfrau?" Das hörte der Graf, der gerade nur von einem weißen Frotteehandtuch umhüllt auf dem Weg zum Swimmingpool war und er antwortete:



Elke aus schrieb am 02.11.2006 :
und trotz der 3,8 Promille die die Grädin mal wieder im Blut hatte, hörte sie wie durch eine Wattewand, wie Brigitte röchelte:" Gräfin helfen sie mir! Ich glaub einer der 30 Champgnons war vergiftet!!" Die Gräfin drehte sich langsam um, denn um sie drehte sich gerade die Küche wie ein Karussel und sah wie Brigitte am Boden lag und schon ein paar Champignons heraufgewürgt hatte. Sie riss sich zusammen und stürzte zum Telefon, wählte die Nummer der Polizeiinspektion 1 und schrie in den Hörer:



Birgit aus schrieb am 01.11.2006 :
…und Gunilla kam angetrunken in die Küche geschwankt. Sie hatte die Ukulele geschultert und die Triangel in der Hand. „Was´n hier los?“ lallte sie.
Brigitte lies bei dem Anblick die Kokosnüsse fallen.
„Uiiiiiii wir haben jetzt doch ne Bowlingbahn im Haus!“ Sie bückte sich nach den Kokosnüssen und suchte verzweifelt die Fingereinschublöcher. „Ich wusste doch, dass auf Guiseppe kein Verlass ist. Baut er mir ne Bowlingbahn ins Haus und kauft Kegelkugeln dazu. Ne, ne, ne!“
Sie schmiss Brigitte die Nüsse zu, wankte zum Kühlschrank, nahm den Whisky und im gehen sang sie vor sich hin: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“



Birgit aus schrieb am 26.10.2006 :
„Was mach ich nur, was mach ich nur? Der stahlblaue Bikini ist tabu, Seppl tritt alleine auf und überhaupt hat sich die ganze Welt gegen mich verschworen. Wenn mir nicht bald etwas Neues einfällt kann ich meinen Auftritt knicken“
Der nächste Champignon verschwindet in ihren Mund und sie überlegt.
Ihre Beine schaukeln donnernd gegen die Küchenherdtür, ihr Blick schweift durch die Küche und bleibt plötzlich am Obstregal haften.
Mit einem lauten Schrei, den man durchs ganze Haus hörte sprang sie vom Herd, schnappte sich die Kokosnüsse, die Apfelsinen und rief: „ Das wird mein Kostüm und mit dem Hit – zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen schlag ich selbst den Jürgen Rennford mit seinem Ananas aus Karakas!“
Brigitte sprang wie eine wildgewordene Aubergine durch die Küche, als die Tür aufgerissen wurde und…



Gela aus schrieb am 26.10.2006 :
Hobbymoderator Waldemar Watt überreicht. Waldemar Watt präsentiert immer unten im Dorf das „Fest der prallen Kuheuter“. Ja, da gab es auch schon mal hin und wieder nen Auftritt eines prominenten Volksmusikstars zu feiern. Waldemar ist für Samstagabend gut vorbereitet, die Scheinwerferproben sind Geschichte, nur der Verkauf der Eintrittskarten läuft schleppend. Gemeindebürgermeisterin Fanny Frisch hat allen Zuschauern - die freiwillig kommen - eine Bratwurst und ein Bier versprochen. Nur das Schwenken von Fähnchen ist während der Karaoke-Show untersagt. Babette hat in den letzten drei Tagen 5 Kilo abgenommen, damit sie in ihren Bikini passt. Sie war mit einer Schafherde unterwegs und ernährte sich nur von Milch und Gänseblümchen. Graf Guiseppe hat schon die Schuhschleifen gebunden und Consuela findet sich sehr schick in Schwarzgelb.
Nur bei Brigitte stimmt etwas nicht. Sie sitzt traurig an ihrem großen stählernen Küchenherd, stopft sich ein Champignon nach dem anderen in den Mund und heult laut vor sich hin: …



Constanze aus schrieb am 20.10.2006 :
...von Karel dem Göttlichen, der schließlich schon zu Lebzeiten ein eigenes Museum hat. Die goldene Stimme muß bei Consuela wohl noch ein wenig geölt werden, doch ihren alten heißen Dress im Tigerdesign hat Consuela schon in ein knappes Bienchen Outfit umdekoriert. Das wird der Knaller, verträumt zupft sie sich an den kleinen, kuschelweichen Fühlern herum, welche sie vom Fell ihres Hauseichhörnchen Nüsschen kreiert hat. Tja selbst Karl das alte Feldlager hätte es nicht besser machen können. Den Sieg wird ihr keiner mehr nehmen, denkt sie sich siegesicher. Ihre Gedanken schweifen feengleich zum Tag ihres Triumphes, sie sieht schon das Siegertreppchen in greifbare Nähe rücken und in ihrer Phantasie wird ihr der Preis von keinem Geringeren als von....



Gela aus schrieb am 20.10.2006 :
hatte er dem Grafen Guiseppe versprochen, mit Gunilla in die „Zauberflöte“ zu gehen. Der Graf hat zwar die Schlangennummer mit Brigitte gekippt, trotzdem wollte er das Marzipanschloss gewinnen. Brigitte wäre für ihren Sepp’l auch liebend gern durch einen brennenden Reifen gesprungen, doch Guiseppe hat Angst, dass sein „Batman“-Kostüm bei der Hitze davonschmilzt und er dann völlig nackt da steht. Guiseppe hat tagelang vorm Spiegel für seinen Auftritt geprobt und das Lied vom Puff in Barcelona kann er bis zur dritten Strophe auswendig. Nein, das durfte ihm seine Gunilla nicht vermiesen. Der Graf weiß, dass Gunilla immer in der Oper zu schlafen pflegt und sie meistens in der ersten Pause wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses rausgeschmissen wird. Gunilla popelt im Schlaf! „Der arme John“ dachte der Graf immer und immer wieder. John hingegen muss dafür sorgen, dass seine Pamela als letzte Akteurin die Bühne betritt, schließlich braucht er auch noch ein paar Minütchen, um die Sahne steif zu schütteln. Consuela hat die Thematik ihres Auftrittes völlig über den Haufen geworfen. Noch sind zwei Tage Zeit bis zur Show. Sie performenct inzwischen hinter den Rücken der Anderen den großen Schlager:...



Constanze aus schrieb am 20.10.2006 :
...nein, Gott bewahre. Ich singe natürlich meinen Ohrwurm, der immer durch meine Gedanken kreiselt. Schon trällerte sie los:"Aber bitte mit Sahne"!!! Und Du, mein kleines Nougattörtchen, Du wirst der Höhepunkt der Show. Ich habe Dir schon einen hautengen Lederdress bestellt, ziemlich kanpp gehalten, versteht sich. Dann wirst Du mit feinster Sahne von glücklichen Kühen eingesprüht und diese schlecke ich Dir dann häppchenweise von der Haut, während ich ins Mikro hauche. John stöhnte innerlich gequält auf. Wie sollte er aus der Nummer wieder rauskommen. Er durfte sich keinesfalls auf diesen Hokuspokus einlassen, war er doch schon anderweitig unter Vertrag und zwar...



Birgit aus schrieb am 19.10.2006 :
„Wie gut dass ich dich habe, meine kleine Eierschecke! Ich wollte gar keine Babette, die lieber den Telefonhörer pflegt, als einen Mann. Ich brauch auch keine Brigitte, die meint, für einen Bikini in der Größe, die sie nicht einmal zur Jugendweihe trug, alles tun zu müssen. Schon gar nicht ne Florentine, die so verwöhnt ist, das Paris Hilton dagegen ein vernachlässigtes Gör ist. Und Gunilla erst!!!“ Er stürzte ein Bier auf um die Worte über Gunilla doch lieber runterzuspülen. Gunilla wäre schon mal ne Versuchung wert, aber das konnte er Pamela, seinem kleine Pfirsichkeks natürlich nicht sagen.
„Und wenn ich an den Zirkus denke, den sie mit dieser bekloppten Karaoke-Show veranstalten…aber halt die Esse fest!“
„Was hast du gegen Karaoke?“ fragte Pamela vorsichtig. „Ich habe mich da auch angemeldet. Dem Sieger winkt schließlich eine Miniaturausgabe des Schlosses aus Marzipan gebastelt!“
„Duuuuuuuu??“ fragte John völlig entsetzt. „Das kann dein Ernst nicht sein. Was willst denn singen? Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe?“
Pamela gluckste vor Aufregung…



Gela aus schrieb am 19.10.2006 :
überschlugen sich auch weiterhin die Ereignisse. Babette und Brigitte stritten sich immer noch um diesen enzianblauen Bikini. Schon Tage lang war allen Schlossbewohnern aufgefallen, dass das Mittagessen nicht die richtige Würze mehr hatte. Brigitte hatte alles andere im Kopf als Salz und Pfeffer. Der Graf drohte ihr schon mit Kündigung, sollte sie die Eierkuchen weiterhin so pampig braten. Brigitte wollte unbedingt diesen Bikini zum Karaoke-Wettbewerb tragen, obwohl sie wusste, dass Babette die bessere Figur drin machen würde. Aber so sind die Frauen nun mal. Brigitte weiß ganz genau, wie man aus einer Größe 38 locker eine 44 macht. Nämlich mit viel Kraft und Zug und Schub.
Florentine hatte sich mit Ruprecht wieder vertragen. Sie hatte ein paar Tage mit dem Fremden und seinem schönem Etwas in einem Baumhaus zugebracht. Sie bemerkte jedoch die vielen gelben Klebezettel an den Kastanien, die darauf hindeuteten dass dieser Fremde seit Monaten steckbrieflich gesucht wird. Der Fremde mit seinem schönen Etwas hatte vor kurzem erst Müllerin Mathilde Mehlig
aus dem Nachbardorf die Heirat versprochen. Beim Tragen eines Mehlsackes wurde dem Fremden aber gleich klar, dass das nicht seine Zukunft sein kann. Florentine schlich sich eines Nachts aus dem Wald und klopfte wieder bei Ruprecht an. Der hatte inzwischen zwei Nächte mit Babette verbracht, weswegen John ein wenig genervt war. Aber John hatte ja Pamela, die sich rührend um ihren Hefeteig kümmerte. Gerade erst neulich hat John zu Pamela gesagt:


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